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Neobank-Sicherheitsfragen

34 markenspezifische Sicherheitsantworten. Regulator. Einlagensicherung. Betrug. Support.

Jede Seite beantwortet dieselben sechs Fragen pro Marke: Wer reguliert sie, welche Einlagensicherung greift, welche Betrugsmuster tauchen in Support-Tickets auf und was tun, wenn etwas schiefgeht. Keine bezahlten Platzierungen.

Sicherheit bei Neobanken: Häufig gestellte Fragen

Sind Neobanken in Europa sicher?
Ja, sobald man die Lizenz verstanden hat. EU-Neobanken mit einer vollständigen Banklizenz (wie beispielsweise N26, bunq und Trade Republic) schützen Einlagen bis zu 100.000 € pro Person im Rahmen ihres nationalen Einlagensicherungssystems. Neobanken mit einer E-Geld-Lizenz (EMI) (wie z. B. Wise) sichern Kundengelder hingegen auf getrennten Konten ab – das Geld ist zwar zweckgebunden, unterliegt jedoch nicht der staatlichen Garantie in Höhe von 100.000 €.
Was ist der Unterschied zwischen einer Banklizenz und einer Lizenz als „EMI“?
Eine vollständige Banklizenz ermöglicht es dem Anbieter, Einlagen entgegenzunehmen und Kredite zu vergeben, und bietet eine Absicherung durch das Einlagensicherungssystem (DGS) bis zu 100.000 €. Eine Lizenz als E-Geld-Institut (EMI) erlaubt die Ausgabe von E-Geld und die Erbringung von Zahlungsdiensten, jedoch keine Einlagenentgegennahme; die Gelder werden auf getrennten Konten bei Partnerbanken verwahrt und sind nicht durch die Einlagensicherung (DGS) abgesichert. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, welcher Schutz im Falle einer Insolvenz des Anbieters gilt.
Was passiert mit meinem Geld, wenn eine Neobank insolvent wird?
Verfügt die Neobank über eine vollständige Banklizenz, erstattet das nationale Einlagensicherungssystem berechtigte Einlagen bis zu 100.000 € pro Person, in der Regel innerhalb von sieben Werktagen. Verfügt sie über eine Lizenz als „EMI“, werden die gesicherten Gelder vom Verwalter aus den getrennten Konten zurückgezahlt, was länger dauern kann und nicht durch die staatliche Garantie abgesichert ist.
Warum sperren Neobanken Konten?
Neobanken führen automatisierte Geldwäscheprüfungen durch, die ein Konto vorübergehend sperren können, wenn Aktivitäten ungewöhnlich erscheinen – beispielsweise bei einer großen Überweisung oder einer erstmaligen Überweisung. Zur Aufhebung der Sperre müssen in der Regel Unterlagen zur Herkunft der Gelder direkt in der App vorgelegt werden. Da Sperren auch legitime Aktivitäten betreffen können, ist es ratsam, ein zweites Konto bei einem anderen Anbieter zu führen.
Wie kann ich überprüfen, ob eine Neobank zugelassen ist?
Suchen Sie den Anbieter im öffentlichen Register seiner zuständigen Aufsichtsbehörde – zum Beispiel bei der „BaFin“ in Deutschland, der „De Nederlandsche Bank“ in den Niederlanden oder der „Bank of Lithuania“. Jede Markenbewertung auf dieser Website enthält einen Link zur Quelle der zuständigen Aufsichtsbehörde und gibt an, ob es sich um eine Banklizenz oder eine Lizenz der „EMI“ handelt.