Revolut schließt Sekundärkapitalrunde mit einer Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar ab, unterstützt von Nvidia und Andreessen Horowitz
Revolut hat am 24. November 2025 eine Sekundärplatzierung abgeschlossen, bei der das Unternehmen mit 75 Milliarden US-Dollar bewertet wurde – ein Anstieg um 67 % gegenüber der Bewertung von 45 Milliarden US-Dollar bei einer ähnlichen Liquiditätsrunde für Mitarbeiter im August 2024. Damit festigt Revolut seine Position als Europas wertvollstes privates Technologieunternehmen.
Die Transaktion
| Detail | Wert |
|---|---|
| Bewertung | 75 Milliarden US-Dollar |
| Art der Transaktion | Sekundärer Aktienverkauf (Mitarbeiterliquidität) |
| Hauptinvestoren | Coatue, Greenoaks, Dragoneer, Fidelity |
| Bemerkenswerte Teilnehmer | Andreessen Horowitz, Franklin Templeton, NVentures (Nvidia) |
| Erstausgabe von Aktien in dieser Runde | Nein – nur bestehende Aktien |
Der Beitritt von Nvidias Venture-Arm (NVentures) zur Investorenliste signalisierte die aufkommenden KI-Ambitionen von Revolut – das Unternehmen hatte damit begonnen, bis 2025 KI-gestützte Betrugserkennung, personalisierte Finanzanalysen und einen KI-Assistenten („Revolut AI“) in seiner App einzuführen.
Finanzergebnisse 2024
Revolut veröffentlichte neben der Sekundäremission auch vorläufige Finanzergebnisse für 2024:
| Kennzahl | 2024 | 2023 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 4,0 Mrd. $ | 2,3 Mrd. $ | +72 % |
| Gewinn vor Steuern | 1,4 Mrd. $ | 545 Mio. $ | +157 % |
| Kunden | über 65 Mio. | 45 Mio. | +44 % |
Die Wachstumsrate der Rentabilität – der Gewinn hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt – war für Analysten die herausragende Zahl, die alle verbleibenden Fragen zur fundamentalen Wirtschaftlichkeit von Revolut ausräumte.
Auf dem Weg zum Börsengang?
Mit einer Bewertung von 75 Mrd. $ und zwei aufeinanderfolgenden profitablen Jahren wird allgemein erwartet, dass Revolut 2026 oder 2027 einen Börsengang anstrebt. Die Londoner Börse gilt Berichten zufolge als bevorzugter Standort, obwohl auch New York im Gespräch ist. Eine britische Banklizenz (die seit der vorläufigen Genehmigung im Jahr 2024 erwartet wird) würde die Argumente für einen Börsengang erheblich stärken.